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Weingüter des Jahres – Teil 2

Weingüter des Jahres – Teil 2
Copyright Weingut Ferdinand Pieroth

Und weiter geht es mit den Weingütern des Jahres. Wir haben den Winzerinnen und Winzern drei Fragen gestellt.

Drei Fragen an prämierte Weingüter:
1. Wie groß ist derzeit Ihre Rebfläche und wie viele unterschiedliche Weine produzieren Sie im Jahr?
2. Was zeichnet denn die letzten Jahrgänge in Ihrem Betrieb aus?
3. Mit welchem Wein werden Sie auf diese Auszeichnung anstoßen und weshalb gerade mit diesem?

Katharina Pieroth, Leiterin des Weinguts Ferdinand Pieroth, „Bestes Weingut Nahe des Jahres 2018“

1. Wir bewirtschaften momentan 25 Hektar Weinberge und haben einen vielfältigen Rebsortenspiegel aus Riesling, Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay, Auxerrois, Müller-Thurgau, Scheurebe, Gewürztraminer und Kerner. Wir kreieren mittlerweile 17 Weine, es kommt immer mal etwas Neues dazu, wie unsere fein-duftige Cuvée aus Gewürztraminer, Chardonnay und Auxerrois.
Cuvées sind der neuste Schrei. Unsere Bestseller sind aber nach wie vor die klassischen Rebsorten. Unsere Weine gären in Edelstahl, aber auch in großen Holzfässern und Barriques. Ins Holz kommen nur Weine aus ganz speziellen Einzellagen, die das Potenzial zu großen Weinen haben. Dazu kommt noch der Sekt.

2. In beiden Jahren haben wir tolle hochwertige Weine produziert. So groß ist der Unterschied gar nicht. Wir legen großen Wert auf Frucht und Mineralität, deshalb kitzeln wir aus den unterschiedlichen Lagen die jeweils speziellen Eigenschaften heraus. Wir bauen dazu jeden Weinberg einzeln aus und so individuell der Weinberg ist, so individuell ist jeder einzelne unser Weine.

3. Ich habe auf diese tolle Auszeichnung natürlich erst mal mit Riesling-Sekt angestoßen. Zum Abendessen dann mit meinem momentanen Liebling Burg Layer Chardonnay trocken. Der Chardonnay ist mir in diesem Jahr besonders ans Herz gewachsen, er ist einfach total unkompliziert und gleichzeitig so individuell. Mit seiner deutschen Machart schlägt er für meinen Geschmack jeden Chardonnay aus dem Ausland.

Steffen Röll, Leiter des Weinguts Nägelsförst , „Bestes Weingut Baden des Jahres 2018“

1. Unsere Rebfläche umfasst 33 Hektar, davon sind 27 derzeit in Ertrag und wir haben 23 Weine, davon 3 Süß- und 2 Schaumweine.

2. Der Jahrgang 2015 war geprägt von Hitze und Trockenheit über die Reifephase und musste mit Aufmerksamkeit bezüglich Eleganz und Trinkanimation vinifiziert werden.
2016 war durch unausgewogene Witterung und somit durch niedrige Säuren bei früher Zuckerreife zu charakterisieren, was uns zu dem Spagat zwischen moderaten Alkoholgehalt und dichten Weinen mit hohem Alterungspotential zwang.

3. Anstoßen werden wir mit unserem trockenen Gutsriesling, da er lässig, leicht und lecker ist, so dass wir gerne und rasch eine Flasche leeren können und uns weiter auf die Herausforderungen des neuen Jahrgangs konzentrieren können.

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