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Deutsche Weinkönigin kommt von der Nahe

4. Oktober 2017 12:00

DEUTSCHLAND (Neustadt/Weinstrasse) – Katharina Staab ist die 69. Deutsche Weinkönigin. Die Marketingmanagerin ist Tochter eines Winzers und stammt von der Nahe.

Von Ruth Preywisch

Die neue Deutsche Weinkönigin Katharina Staab
Die neue Deutsche Weinkönigin Katharina Staab

Unter lautstarkem Jubel nahm die 27-Jährige die Krone und zahlreiche Glückwünsche entgegen. Bereits im Vorentscheid hatte sie die Jury mit ihrer charmanten und eloquenten Art überzeugt. Ihr Auftreten im Finale war wortgewandt und mit ihrem natürlichen und spritzigen Auftritt eroberte sie auch die Herzen der 800 Zuschauer im Saalbau in Neustadt.

Ihre Aufregung war ihr zwar anzumerken, aber sie konnte die Fachfragen der Jury trotzdem überzeugend beantworten. So parlierte sie entspannt über Herkunft und Bedeutung des Müller-Thurgau und begründete den Sinn von Neuzüchtungen von Weinsorten mit Hinweisen auf Klimawandel, Wetterextreme und die Vorteile von pilzwiderstandsfähigen Sorten (PIWIs) im ökologischen Anbau.

Im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) wird Katharina Staab nun als 69. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang auf über 200 Terminen im In- und Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs sein.

An ihrer Seite fungieren Laura Lahm aus Rheinhessen und Charlotte Freiberger von der Hessischen Bergstrasse als Deutsche Weinprinzessinnen. Beide werden wahrscheinlich mehr zu tun haben als normalerweise, denn Katharina Staab hat nicht vor, ihren normalen Job an den Nagel zu hängen.

Die neue Weinkönigin ist im Familienweingut gross geworden und ist seit ihrem Abitur in der Welt herumgekommen. Sie war als Au-Pair in Kanada, hat in Mainz BWL studiert und in Lissabon ihren Management-Master gemacht. Stationen als Praktikantin in Prag und London und mehrere Rucksackreisen in Südostasien sowie eine durch Kolumbien prägten ihr Weltbild.

Im Ausland stellte sie fest, wie gut und gerne sie als Botschafterin für die heimischen Weine auftritt. Ein Grund, weshalb sie sich nicht nur erfolgreich als Marketingmanagerin in der Weinbranche bewarb, sondern auch um das Amt der Naheweinkönigin.

Dass sie ihren Job beim Weinversandhandel Vicampo neben dem Amt als Weinkönigin weiter ausführen wird, hat sie bereits im Vorfeld mit ihrem Arbeitgeber und dem Deutschen Weininstitut besprochen. Beide sehen darin kein Problem.

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