Wolfgang Faßbender

Wolfgang Faßbender ist seit 25 Jahren als freier Journalist in den Bereichen Wein und Gastronomie tätig. Der gebürtige Leverkusener hat mehr als 80 Bücher geschrieben oder herausgegeben, arbeitet für viele Zeitschriften und mehrere Zeitungen, testet sich als Restaurantkritiker durch die Welt.

Er pendelt zwischen seinen Wohnsitzen im Rheinland und Zürich.

Über den Autor

Seine erste Begegnung mit dem Wein machte der 1968 geborene Wolfgang Faßbender im Alter von 16 Jahren in Österreich: Die Weissweine vom Neusiedlersee hatte es ihm während eines Urlaubs angetan. Nach der Rückkehr nach Deutschland vertiefte sich der Rheinländer in die aktuelle Weinliteratur, schrieb schon drei Jahre darauf seinen ersten Artikel für die Zeitschrift Alles über Wein. Es folgten zahlreiche Beiträge für Vinum, fürs Sommelier-Magazin, für die Berliner Morgenpost oder die Westdeutsche Zeitung, nicht zu vergessen wichtige Schweizer Zeitschriften wie Cigar oder Women Business.

Neben dem Thema Wein spielte aber stets die Gastronomie eine wichtige Rolle. Ab 1996 testete Wolfgang Fassbender, der auch einige Monate als Koch arbeitete, für den ARAL-Schlemmeratlas Restaurants, später war er Testredakteur und stellvertretender Chefredakteur des Bertelsmann Restaurant-Guides.

Als freier Restauranttester arbeitet der zwischen Burscheid und Zürich pendelnde Journalist heute für verschiedene Guides, als Kolumnist oder Autor schreibt er beispielsweise in der NZZ, für Salz & Pfeffer, die Weinwelt, die Schweizerische Weinzeitung oder die Welt am Sonntag. Im letzten Jahr erschien sein zweites Buch übers Elsass, eine Weinbauregion, die ihm ebenso am Herzen liegt wie das Wallis oder das Jura, Kalifornien oder Südafrika, Österreich und Südtirol.

Obwohl er auch Traminer, Mourvèdre oder Chenin blanc liebt, gehört seine grosse Leidenschaft dem Riesling. Ganz praktisch übrigens: An der deutschen Mosel betreibt Faßbender zusammen mit Freunden ein klitzekleines Weingutsprojekt namens Gut Mannwerk.

Artikel des Autors

St. Henri – Kult auf australische Art und Weise

Wer über Australien spricht, muss auch die dortigen Trauben nennen. Wer aber über australischen Wein redet, kommt an der Kellerei Penfolds auf keinen Fall vorbei.

Prosecco oder Glera – Rebe mit Vergangenheit

Vor Jahren war die Frage nach dem berühmtesten italienischen Perlwein ein beliebtes Mittel, um Anfänger von Weinkennern zu unterscheiden.

Rebsorte Grauburgunder – Ruländer revisited

Dass es sich beim Ruländer um Grauburgunder handelt, verdrängten Weintrinker viele Jahre. Lange war er nur unter altem Begriff und für süssliche Schmeichelweine bekannt.

Silvaner – Fränkische Experimente seit 1659

Die fränkische Parade-Rebe geniesst in anderen Weinbauregionen weniger Renommee. Was angesichts des besonderen Silvaner-Charakters unverständlich erscheint.

Mourvèdre – Die Diva mit dem rauen Charme

In Spanien heisst die Sorte Monastrell, in Frankreich Mourvèdre. Doch zumindest in der Grande Nation trauen sich viele Winzer nicht an den annähernd puren Ausbau.

Portugieser – Nicht im Trend und kaum verzichtbar

Dass der Blaue Portugieser aus Portugal nach Österreich und später nach Deutschland gelangte, gilt zumindest als möglich. Exakte Aufklärung war bisher nicht zu erreichen.

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