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Weingüter des Jahres – Teil 4

Weingüter des Jahres – Teil 4
Copyright Weingut S. J. Montigny

Und weiter geht es mit den Weingütern des Jahres. Wir haben Steffen James Montigny, „Riesling-Weingut des Jahres 2018“, und Hugo Brennfleck drei Fragen gestellt.

3 Fragen an prämierte Weingüter:
1. Wie groß ist derzeit Ihre Rebfläche und wie viele unterschiedliche Weine produzieren Sie im Jahr?
2. Was zeichnet denn die letzten Jahrgänge in Ihrem Betrieb aus?
3. Mit welchem Wein werden Sie auf diese Auszeichnung anstoßen und weshalb gerade mit diesem?

Steffen James Montigny, Geschäftsführer des Weinguts S. J. Montigny, „Riesling-Weingut des Jahres 2018“:

1. Wir bewirtschaften derzeit rund 40 Hektar Rebflächen. Außerdem haben wir noch Anbauflächen in Schleswig-Holstein, woher unser Solaris Landwein kommt. Seit rund zwei Jahren legen wir großen Wert darauf, möglichst keine Herbizide mehr zu spritzen. Dafür setzen wir nun auf eine abwechslungsreiche Begrünung im gesamten Jahr, denn wir wollen in den Weinbergen wieder eine größere Biodiversität haben. Wir brauchen mehr nachhaltiges Bodenleben.

2. Von unseren höheren Qualitäten verkaufen wir derzeit bevorzugt die 2014er Jahrgänge. Denn ganz junge Weine zu verkaufen macht meiner Einschätzung nach nur bei Einstiegsqualitäten Sinn. 2014 mussten wir alle Weinberge vorlesen, um letztlich sehr gute Qualitäten zu ernten.

3. Da hatte ich zwei Seelen in meiner Brust. Eigentlich hätte ich mit dem im 500 Liter Fass ausgebauten 2014er Narrenkappe 500 Riesling anstoßen müssen. Da ich aber direkt von einer Reise aus unseren Weinbergen in Schleswig-Holstein zurückkam, hatte ich Lust auf mehr als nur ein Glas und habe mich für den Kreuznacher Riesling Ortswein entschieden.

Hugo Brennfleck vom Weingut Brennfleck, Platz 4 Gesamt und Platz 2 im nationalen Ranking

1. Unsere aktuelle Rebfläche beträgt derzeit 23 Hektar und wir bauen etwa 45 verschiedene Weine jährlich aus.

2. Das Besondere in unserem Weingut ist, dass wir Weine nicht nur in unterschiedlichen Lagen und Steillagen, sondern auch auf unterschiedlichen Böden anbauen. Hinzu kommen natürlich die unterschiedlichen Ausbauarten wie etwa die Spontangärung oder der Ausbau im großen Holzfass. Dies haben wir 2016 gegenüber dem Vorjahr noch stärker forciert, was die Weine noch vielfältiger, feingliedriger und ausdrucksstärker macht.

3. Gerne stoßen wir mit unserem spontanvergorenen 2016 JHB Sylvaner ∙S∙ trocken an. Dieser Wein wurde nach unserem Sohn Johann Hugo Brennfleck benannt, welcher genau wie der Wein immer für Überraschungen sorgt und unser Leben bereichert. Wild, spontan – herzhaft und eigensinnig sowie voller Überraschungen steht sein Name auch für die Charaktereigenschaften seines Weines. Mit seiner ausgewogenen Tiefe und Cremigkeit ist er kein Leisetreter, sondern ein Wein der sagt: „Hier bin ich.“

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