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Ferrari – edle italienische Schaumweine

Ferrari – edle italienische Schaumweine
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Wenn Camilla Lunelli zur Flasche greift, kann man sich auf Erfreuliches gefasst machen. Schließlich ist sie Director External Relations und Mitinhaberin des Hauses Ferrari. Nein, mit der Automarke hat das nichts zu tun, sondern mit etwas ganz anderem, aber ebenfalls Edlem.

Und wenn Camilla dann den Korken in der Hand hält, wartet Prickelndes vom Feinsten, in Form eines Spumante der Topklasse. Zum Beispiel der 10 Jahre auf der Hefe gereifte Giulio Ferrari Riserva del Fondatore, das meistprämierte Aushängeschild des Hauses. Der aktuelle 2001er Jahrgang aus 100 Prozent Chardonnay präsentiert sich im Glas mit einer stattlichen Aromenvielfalt von Trauben, Honig, Vanille und weißer Schokolade.

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Im Mund wartet er mit einem eleganten, üppigen Körper, fruchtig-würzigem Geschmack, einer feinen Honignote, mineralischen Akzenten und sehr langem, fruchtgeprägten Nachhall auf. Ein vorzüglicher Begleiter zu Meeresfrüchten oder Sommertrüffel.

Nun muss man nicht gleich ins Stammhaus der Ferraris nach Trento fahren, um in den Genuss dieser oder anderer exklusiven Perlen zu kommen, da sie auch im deutschsprachigen Raum angeboten werden.

Doch Camilla hat noch mehr zu bieten. Etwa den 2006er Ferrari Perlé Nero, der nach Steinobst, etwas Zitrusfrüchten, Honig, Röstnoten, Gebäck und feinen mineralischen Akzenten duftet. Am Gaumen zeigt der reinsortige Pinot Nero gute Komplexität, charmante Frucht und dezente Röstnoten mit einem kraftvollen Abgang. Ein toller Begleiter zu Antipasti.

Hervorzuheben ist zudem der 2007 Ferrari Perlé Rosé. Diese Cuvée aus 80 Prozent Pinot Nero und 20 Prozent Chardonnay wartet mit einem Aromenstrauß aus Rosenblättern, roten Johannisbeeren, Erdbeeren und Himbeeren auf, garniert mit Orangenschalen und einem Hauch Mineralik. Im Mund zeigt sie feine fruchtige und würzige Noten mit etwas Mandeln und einem anhaltenden Abgang. Der Rosé passt prima zu feinem Geflügel oder Schinken mit Melonenspalten.

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte des Hauses mit Giulio Ferrari, der sich Ende des 19. Jahrhunderts im renommierten Weinbauinstitut in Montpellier von den Franzosen alles über die natürliche Flaschengärung beibringen ließ. Nach der Rückkehr in seine Trentiner Heimat pflanzte er aus Frankreich mitgebrachte Reben im eigenen Weinberg an und produzierte 1902 im Familienpalazzo die ersten Flaschen seines Spumante.

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Da Ferrari keine eigenen Nachkommen hatte, übergab er den Betrieb Mitte des 20. Jahrhunderts an Bruno Lunelli, der das Unternehmen nach und nach vergrößerte und 1969 erstmals 100.000 Flaschen erzeugte. Seit 2005 führt nun die dritte Lunelli-Generation das Unternehmen und produziert über 5,2 Millionen Flaschen Spumanti pro Jahr, die alle mit zu den feinsten Schaumweinen des Landes zählen.

Über den Autor

Wolfgang Hubert ist seit über 20 Jahren als Weinjournalist, Verkoster und Autor tätig und war bis 2008 außerdem Chefredakteur des Magazins „getränke markt“. Seit Ende 2014 ist er Chefredakteur des Genussmagazins "selection".

Dazu schreibt oder schrieb er regelmässig diverse Beiträge unter anderem für WeinWisser, Vinum, Wein Gourmet, essen & trinken, sowie für renommierte Tages- und Wochenzeitungen.

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