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Der Preis ist heiß, unsere sind noch heißer

Der Preis ist heiß, unsere sind noch heißer
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Im Juli 2017 ist es wieder soweit. Wir suchen dann, zum dritten Mal, mit Unterstützung von Prof. Dr. Ruth Fleuchaus, Hochschule Heilbronn, Studiengang Weinbetriebswirtschaft, die „Besten Jungwinzerinnen und Jungwinzer Deutschlands“.

Aus diesem Anlass hat Wolfgang Hubert mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Vorjahres über ihre Erfahrungen in der Zeit nach dem Titelgewinn gesprochen. Und hier nun das erste Interview.

„Die Reaktionen waren der Wahnsinn“

Lisa Bunn vom Weingut Lisa Bunn in Rheinhessen wurde von unserer Jury im Juli 2016 zur „Besten Jungwinzerin Deutschland 2016“ gekürt.

Frau Bunn, was hat sich seit der Bekanntgabe unserer Auszeichnung ergeben?

Wir haben viele neue Kunden bekommen, die quer aus ganz Deutschland kommen.

Gab es auch eine Resonanz in den Medien?

Die Reaktionen waren der Wahnsinn. Die AZ, unsere lokale Zeitung, hat einen schönen Artikel geschrieben und auch die dpa, Deutsche Presse-Agentur, hat daraufhin einen Artikel gemacht. Dieser wurde dann von verschiedenen Zeitungen in Deutschland gedruckt und es kamen Zuschriften mit Glückwünschen und Bestellungen aus ganz Deutschland. Auch in den sozialen Median gab es ein großes Echo, darüber lässt sich so ein Preis noch viel schneller bekannt geben.

Haben Sie mit der Auszeichnung geworben und wie zufrieden sind Sie mit den Reaktionen auf Ihren Titel?

Ich bin super zufrieden. Die Auszeichnung ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe im Jahr 2007 das erste Mal für die Selektion mitprobiert und kenne daher den Ablauf der Probe. Ich weiß wie viel Wert auf das Randomisieren der Proben (Anm. der Red.: Das ist ein Verfahren, mit dem die Effekte irrelevanter oder nicht steuerbarer Bedingungen ausgeglichen werden, welche die Ergebnisse beeinträchtigen können.) gelegt wird und wie viel Arbeit dahintersteckt. Es war schon immer ein großes Ziel von mir einmal einen solchen Preis zu gewinnen und es ist mir eine große Ehre, dass wir es im letzten Jahr geschafft haben.

Auf welche Weine setzen Sie besonders in diesem Jahr – und werden Sie diese auch bei Wettbewerben einreichen?

Ich denke wir werden es wie im letzten Jahr halten und einen Querschnitt der Weine zum Wettbewerb einschicken, Rieslinge, Burgunder, aromatische Rebsorten, Reserven und unsere Rotweine.

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Über den Autor

Wolfgang Hubert ist seit über 20 Jahren als Weinjournalist, Verkoster und Autor tätig und war bis 2008 außerdem Chefredakteur des Magazins „getränke markt“. Seit Ende 2014 ist er Chefredakteur des Genussmagazins "selection".

Dazu schreibt oder schrieb er regelmässig diverse Beiträge unter anderem für WeinWisser, Vinum, Wein Gourmet, essen & trinken, sowie für renommierte Tages- und Wochenzeitungen.

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